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Blickwendung, Fovea, Gombrich, Hochberg; Foto von Wolfgang Mennel

Blickwendung

Da unsere Augen nur innerhalb eines sehr kleinen Bereiches im Gesichtsfeld, in der Fovea, Einzelheiten deutlich sehen können, müssen wir die Welt in einer Abfolge von Blickwendungen in verschiedene Richtungen erkunden. Solche Blickwendungen erfolgen durch sprungartige Augenbewegungen, deren Endpunkte festgelegt sind, bevor die Bewegung eingeleitet wird. (d. h. die Augensprünge sind ballistische Bewegungen): Wohin man blicken wird, ist im voraus festgelegt.

Julian Hochberg, in: E. H. Gombrich, J. Hochberg, M. Black, Kunst, Wahrnehmung, Wirklichkeit, Frankfurt, 1981